Faurecia-Chef Lévi gibt auf
Lévi hatte zugegeben, von Schmiergeldzahlungen an Mitarbeiter der Unternehmen Volkswagen, BMW und Audi gewusst zu haben, um Aufträge zu sichern. Angeblich hatte sich VW-Chef Bernd Pischetsrieder bei PSA-Chef Jean Martin Folz dafür stark gemacht, Lévi abzulösen. Faurecia will im September einen Nachfolger präsentieren, bis dahin führen der Verwaltungsratspräsident Jean-Claude Hanus und Finanzchef Frank Imbert kommissarisch die Geschäfte.
Faurecia-Mitarbeiter sollen seit 1998 jährlich zwischen 600 000 und 800 000 Euro an deutsche Einkaufsmanager gezahlt haben, um sich Vorteile bei der Auftragsvergabe zu sichern. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt ihre Ermittlungen auf elf Zulieferer ausgedehnt. Unter Verdacht stehen unter anderem auch die Unternehmen Lear (USA), Grammer, Altmärker Kunststoff Technik und Magna International (Österreich). (ar/sb) Letzte Änderung: 03.08.2006
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