Faurecia sagt Erhalt des Werks Stadthagen zu
Weil das Werk nicht ausgelastet ist, hatten Betriebsrat und Gewerkschaft befürchtet, der Mutterkonzern werde den Standort schließen. In Stadthagen werden Autositze produziert, auch Teile der Forschung und Entwicklung sind hier angesiedelt. Jetzt will Faurecia zehn Millionen Euro in ein neues Presswerk inverstieren, auf die Vergabe von Aufträgen nach außen verzichten und Produktionen von Polen nach Stadthagen zurückholen. Für die zu Entlassenden wird eine Qualifizierungsgesellschaft gegründet, die sie auf den heimischen Arbeitsmarkt vobereiten soll.
Die hochmoderne Pressanlage bezeichnete die IG Metall als einen Beustein für den Umbau des Werkes von der Volumenproduktion in ein Kompetenzzentrum für Sitze mit dichter Anbindung an Forschung und Entwicklung. Betriebsrat und Unternehmensleistung haben Gespräche über die Neuausrichtung des Werks abgekündigt. Geplant ist es, in Stadthagen vorwiegend hochwertige Arbeitsplätze anzusiedeln. Diese Umstrukurierung soll 2009 beginnen. (ar/sb/Sm) Letzte Änderung: 18.08.2006
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