FAZ: Bernhard will VW verlassen

Volkswagen-Markenchef Wolfgang Bernhard will angeblich die Konsequenzen aus dem Führungswechsel bei Volkswagen ziehen und das Unternehmen verlassen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" heute unter Berufung auf Unternehmenskreise meldet, wolle der Manager, der erst im Februar 2005 als Sanierer von DaimlerChrysler zu Volkswagen wechselte, den Aufsichtsrat heute im Rahmen der Vorbereitungen für die Sitzung morgen über seinen Rücktritt informieren.



Angeblich wolle der designierte VW-Chef Martin Winterkorn den Konzern künftig zentraler führen und den Vorstand umbauen. Das würde eine Schwächung von Bernhards Position bedeuten. Das würde Meldungen vom vergangenen Wochenende widersprechen, wonach künftig die Marken VW, Skoda und Seat zu einer "Massensparte" zusammengefasst werden sollen, Audi, Bentley, Bugatti und Lamborghini hingegen eine "Premiumgruppe" bilden. Dabei wurde den Spartenchefs mehr Macht innerhalb ihrer Marken zugebilligt - das würde auch VW-Markenchef Bernhard in die Hände spielen. Er hätte dann leichteren Zugriff auf die Marken Seat und Skoda, was auch Spareffekte für Volkswagen bedeuten könnte. (ar/sb) Letzte Änderung: 16.11.2006









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