Fehmarnbeltquerung wird nun doch gebaut

Die Brücke über den Fehmarnbelt kommt 2018. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und sein dänischer Amtskollege Flemming Hansen haben heute in Berlin einen Durchbruch bei den Verhandlungen über die Fehmarnbeltquerung erzielt. Die Brücke soll nicht nur die Fahrzeit zwischen Kopenhagen und Hamburg deutlich verkürzen, sie hat auch für die gesamteuropäischen Transportwege einen großen Stellenwert

Nach der Absichtserklärung soll Dänemark alleiniger Eigentümer des Bauwerks sein. Dazu soll sich das Königreich verpflichten, für geeignete Zufahrten zu sorgen. Deutschland wird seinerseits die Verantwortung und die finanziellen Verpflichtungen für den Ausbau der Hinterlandanbindungen auf deutscher Seite bis Puttgarden übernehmen. Vorgesehen ist, die E 47 zwischen Heiligenhafen (Nord) und Puttgarden vierspurig auszubauen. Der Ausbau soll bis zur Eröffnung der Brücke abgeschlossen sein. Bis zur Brückenfertigstellung wird die eingleisige Schienenstrecke elektrifiziert, sieben Jahre nach Inbetriebnahme der Brücke wird eine zweigleisige, elektrifizierte Schienenstrecke zur Verfügung stehen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 29.06.2007

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