Ferdinand Piëch hat nichts von VW-Affäre gewusst

Volkswagen-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piëch versichert weiterhin, als damaliger Konzernchef nichts von den Vergnügungsreisen von Betriebsräten auf Konzernkosten gewusst zu haben. Der 70-Jährige sagte heute (8. Januar 2008) als Zeuge in der so genannten VW-Affäre vor dem Braunschweiger Landgericht aus.

Seit November 2007 müssen sich der ehemalige Betriebsratvorsitzende Klaus Volkert und der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wegen Untreue in 48 bzw. 40 Fällen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Arbeitnehmervertreter mit Lustreisen und Prostituiertenbesuchen auf Firmenkosten für Konzernentscheidungen günstig gestimmt zu haben.

Immer wieder war der Verdacht laut geworden, Piëch habe zumindest am Rande von den veruntreuten Spesenzahlungen gewusst.. Der bereits verurteilte Ex-Personalvorstand Peter Hartz hatte zuletzt ebenfalls beteuert, Piëch habe keinerlei Kenntnis von der Begünstigung der Betriebsräte gehabt. (ar/jri) Letzte Änderung: 09.01.2008









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