Festival of Speed: Nick Mason und Marco Werner für Audi dabei
Nick Mason wird schon zum vierten Mal in einem der legendären Silberpfeile aus den 1930er Jahren den Hügel von Goodwood hinauffahren. Der Rockmusiker wird deshalb mittlerweile ehrenhalber "der letzte Werksfahrer der Auto Union" genannt. Der Schlagzeuger von "Pink Floyd" ist ein Motorsport-Enthusiast und besitzt eine exklusive Rennwagen-Sammlung. Nick Mason nimmt im Auto Union Typ D Doppelkompressor von 1939 Platz, den Audi Tradition vor wenigen Jahren wieder aufbauen ließ.
Marco Werner greift nicht ganz so tief in die Audi-Historie. Werner, einer der ganz wenigen Menschen, die die Langstrecken-Klassiker Le Mans, Daytona und Sebring gewonnen haben, setzt sich in Goodwood in einen Audi V8 Quattro DTM von 1992 mit 470 PS. In der langen DTM-Geschichte von Audi nimmt dieses Auto einen sehr speziellen Platz ein. Nach den Siegen in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft 1990 und 1991 nahm die Konkurrenz Anstoß an der neuen Kurbelwelle, welche durch die Oberste Nationale Sportbehörde (ONS) nach Prüfung als regelkonform bewertet wurde. Wenig später revidierte die ONS diese Entscheidung ohne Gutachten, worauf sich Audi aus der DTM zurückzog. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 29.06.2010
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