Fiat-Chef Marchionne sieht weltweit nur noch sechs Auto-Konzerne
Marchionne erwartet für die nächsten 24 Monaten eine Konsolidierung, bei der am Ende ein Auto-Massenhersteller aus den USA, einer aus Deutschland, ein französisch-japanischer Konzern, "vielleicht mit einer Erweiterung in den USA" sowie ein japanischer und ein chinesischer Autobauer stehen werden. Dazu käme noch ein "weiterer europäischer Spieler", fügte Marchionne hinzu. Zur Zukunft der Premiumhersteller wie Mercedes oder BMW wollte er sich nicht äußern.
Im Moment würden nur fünf Hersteller - Toyota, General Motors, Volkswagen, Ford Motor und Renault-Nissan - die Marchionne-Marke von jährlich 5,5 Millionen Autos erreichen. Nach der künftigen Rolle seines eigenen Unternehmens befragt, sagte der Fiat-Manager: "Ich trete die Bremse bei allem. Ich trete die Bremse bei der Modell-Entwicklung, wenn sie nicht schon zu 80 oder 90 Prozent fortgeschritten ist. Der Alfa 147-Nachfolger wird kommen, keine Frage. Aber wenn Sie mich fragen, ob ich in ein neues SUV für Alfa investieren werde, dann lautet die Antwort "Nein!?. Er fügte hinzu: "Die Wal-Marts der automobilen Welt, die Massenproduzenten, die wir sind, müssen lernen und akzeptieren, dass da ein neues Businessmodell nötig ist, damit unsere Läden funktionieren." (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.12.2008
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