Fiat entwickelt neuartige Ventilsteuerung für deutlich weniger Verbrauch
Bei MultiAir ersetzt eine elektrohydraulische Ventilsteuerung (links) die Einlass-Nockenwelle. Grafik: Auto-Reporter/Fiat
Beim "MultiAir"-System ersetzt eine elektrohydraulische Ventilsteuerung die bei Vierventil-Motoren übliche Einlass-Nockenwelle und ermöglicht im Gegensatz zu anderen Systemen auf dem Markt erstmals eine endlos große Variationsbreite der Ventilsteuerung. Dadurch lässt sich die Zylinderfüllung stets dem jeweiligen Lastzustand anpassen, so dass der Motor in praktisch jeder Fahrsituation mit einem optimalen Wirkungsgrad betrieben wird.
Die Technik soll weltweit erstmals Mitte des Jahres im Alfa Romeo Mito eingesetzt werden. Geplant sind hier jeweils ein 1,4-Liter-Saug- und Turbo-Motor. Darüber hinaus wird es einen sehr kleinen, komplett neuen MultiAir-Zweizylinder-Benziner mit 900 Kubikzentimetern Hubraum geben. Von diesem Triebwerk sind eine Sauger- und zwei Turboversionen vorgesehen, eine davon für den bivalenten Betrieb mit Benzin und Erdgas (CNG). Fiat verspricht extrem niedrige CO2-Emissionen von weniger als 80 Gramm pro Kilometer. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das MultiAir-System auch für Dieseltriebwerke adaptiert werden. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 13.05.2009
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