Fiat präsentiert seinen Mittelklasse-Kombi Croma mit neuem Gesicht und attraktiver Preisgestaltung
Der bei uns bislang nicht vom Verkaufserfolg verwöhnte Croma - 2007 entschieden sich ganze 868 Kunden für ihn - präsentiert sich nach seiner Frischzellenkur mit sportlichem Kühlergrill und originellen, tropfenförmigen Hauptscheinwerfern sowie neuen Seitenschürzen und einem überarbeiteten Heck mit dezentem Dachspoiler dynamisch-eleganter als sein Vorgänger. Im Innenraum sorgen neue Sitzbezüge, ein neu gestyltes Lenkrad und ein farblich abgestimmtes Armaturenbrett für noch mehr Wohlfühl-Atmosphäre. Geblieben sind die überdurchschnittlichen Abmessungen einschließlich der großen Beinfreiheit im Fond, die üppige Verglasung, die Übersichtlichkeit und das funktional gestaltete Armaturenbrett. Und natürlich auch das Gepäckabteil, das nicht nur durch eine weit öffnende Heckklappe inklusive großzügiger Stehhöhe und niedriger Ladekante leicht beladbar ist, sondern mit 500 Litern ein mehr als großzügiges Stauvolumen bietet.
Beibehalten wurde auch das große Triebwerks-Angebot mit zwei Benzinern und drei Diesel-Triebwerken von 136 bis 240 PS und die Sicherheitsausstattung mit serienmäßig sieben Airbags und ESP mit Anfahrhilfe am Berg. Bei den Komfort-Features legten die Turiner sogar noch zu. Bereits die Einstiegsversion Active - darüber hinaus gibt es noch die Varianten Dynamic und Emotion - verfügt u. a. über eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber rundum, ein axial und vertikal verstellbares Lenkrad, höhenverstellbare Vordersitze, Zentralverriegelung, Trip-Computer und eine Kühlbox in der Mittelkonsole. Und das alles ab 21 200 Euro beim 1,8-Liter-Benziner-Einstiegsmodell mit 140 PS. Ein mehr als attraktiver Preis, der weit unter vergleichbaren Modellen der Wettbewerber liegt. Ob sich dies auch in höheren Absatzzahlen niederschlägt, dürfte davon abhängen, wie erfolgreich Fiat und die Händler das neue Croma-Angebot allen potenziellen Käufern kundtun. Leicht wird es sicherlich nicht, da das Fahrzeug hierzulande ja kaum bekannt ist.
Weniger schwer sollten sich die Marketing- und Vertriebs-Strategen bei Fiat dagegen mit der Erweiterung der Selbstzünder-Palette beim Bravo tun. Gab es zum Marktstart nur 1,9-Liter-Motoren mit 120 und 150 PS, komplettieren die neuen, von Fiat selbst entwickelten 1,6-Liter-Multijet-Triebwerke mit 105 und 120 PS das Angebot genau im dem gefragtesten Segment zwischen 95 und 124 PS. Beide sind nach dem Downsizing-Prinzip konzipiert und mit 4,9 Liter auf 100 Kilometer sparsamer und gleichzeitig spritziger und durchzugskräftiger als die 1,9-Liter-Versionen. Maximale Drehmomente von 290 Nm bzw. 300 Nm bei bereits 1500 U/min machen es möglich. Erste Testfahrten zeigten, dass dies nicht nur ein Versprechen auf dem Papier ist. Eingedenk der auch beim Bravo moderaten Preise - den kleinen Selbstzünder gibt es ab 18 350 Euro - kein Zweifel, dass die Kompakt-Limousine in diesem Jahr gefragter als in 2007 sein wird. Ob das allerdings zu einer geplanten Verdoppelung des Absatzes auf 16.000 Einheiten führt, erscheint fraglich. (ar / hhg) Letzte Änderung: 28.02.2008
Fiat Croma. Foto: Auto-Reporter/Fiat
Fiat Bravo. Foto: Auto-Reporter/Fiat
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