Ford bezieht Öko-Strom aus Skandinavien
"Die Entscheidung ist ein wichtiger Bestandteil unserer breit angelegten Initiative, die Umweltauswirkungen unserer Fahrzeuge - insbesondere die CO2-Emissionen - während ihres gesamten Lebenszyklusses zu minimieren", sagte Dr. Wolfgang Schneider, der als Vize-Präsident Ford Europa unter anderem für den Bereich Umwelt zuständig ist.
Der Strom wird von drei Wasserkraftwerken in Norwegen und Schweden erzeugt, die den Unternehmen Vannkraft AS (Norwegen) und Fortum AB (Schweden) gehören. Lieferant des Öko-Stroms aus Skandinavien ist der Kölner Energie- und Wasserversorger RheinEnergie AG.
Der Strom - 480 000 Megawatt-Stunden pro Jahr - deckt den Energiebedarf des Ford-Standortes Köln vollständig ab. Dazu gehören die Montagewerke für den Fiesta und den Fusion, die Stabsabteilungen, das Produkt-Entwicklungszentrum, die Kunden- und Serviceorganisation sowie die Produktionsstätten und Stabsabteilungen der beiden Ford Joint Ventures GFT (Getrag Ford Transmission) und TEKFOR.
Im Mai 2004 hatte Ford bereits im Dieselmotorenwerk Dagenham in Großbritannien zwei Windturbinen in Betrieb genommen, die den gesamten Energiebedarf für die Produktion von rund einer Million Triebwerken jährlich decken.
Weltweit bezieht Ford mittlerweile drei Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen wie Wind-, Sonnen- und Wasserkraft. Der Energieverbrauch wurde seit 2000 um 27 Prozent und pro Fahrzeug um zwölf Prozent gesenkt. Die CO2-Emissionen verringerten sich pro produzierten Auto um 16 Prozent und insgesamt um 31 Prozent. Der Wasserverbrauch konnte um ein Viertel und um elf Prozent pro Fahrzeug gesenkt werden. (ar/jri) Letzte Änderung: 21.02.2008
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