Ford-Brennstoffzellenfahrzeuge bei HU des TÜV Rheinlands ohne Mängel
Im Mittelpunkt der Hauptuntersuchung stand, wie bei konventionellen Fahrzeugen, die Verkehrssicherheit - also etwa die Kontrolle von Antriebseinheit, Fahrwerk, Lenkung und Beleuchtung. Außerdem checkten die TÜV Rheinland-Ingenieure die Funktionsfähigkeit des regenerativen Bremssystems. Die Wasserstofftanks hatten die erforderliche Gas-Anlagen-Prüfung (GAP) bereits vor einigen Wochen bestanden. Sie darf zum Zeitpunkt der HU nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Im Rahmen der HU wurde daher nur noch einmal mit einem speziellen Detektor überprüft, ob die Druckbehälter, in denen der Wasserstoff bei 350 bar gespeichert ist, möglicherweise undicht sind. Besonderes Augenmerk galt auch der Batterie, den Isolierungen der Leitungen sowie dem Elektromotor, da hier Spannungen von bis 300 Volt anliegen.
Da es sich bei den vier Focus-Brennstoffzellenfahrzeugen um Elektroautos mit null Emissionen handelt, und aus dem Auspuff lediglich Wasserdampf und etwas warme Abluft entweicht, entfiel die im Rahmen der HU ebenfalls vorgeschriebene Abgasuntersuchung (AU). (ar/nic) Letzte Änderung: 09.11.2007
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