Ford bringt Schülerinnen den Ingenieurberuf näher
"Try-Ing" richtet sich in diesem Jahr besonders an 20 junge Frauen, die das Arbeitsfeld Produktentwicklung in der Automobilindustrie und Ausbildungsinhalte des Maschinenbau-Studiums, Fachrichtung Fahrzeugtechnik, kennen lernen möchten. In der vergangenen Woche (27.-31.7.2009) erlebten die Schülerinnen Vorlesungen an der Fachhochschule als "Schnupperstudium". In dieser Woche sind sie noch bis morgen (7.8.2009) im John-Andrews-Entwicklungszentrum von Ford in Köln-Merkenich tätig.
Die Schülerinnen werden bei Ford in neun unterschiedlichen Projekten eingesetzt, so etwa bei der Fragestellung "Wie fühlen sich Schalter an?" Weiter geht es um die elektronische Erkennung von Sitzbelegungen der Vordersitze. Ebenso untersuchen die jungen Frauen die Frage "Warum fängt es an zu piepen, wenn ich mich nicht anschnalle?" Darüber hin aus gehören Untersuchungen zu CO2 einsparenden Technologien und die Berechnung von CAD- Daten an Prototypen zu den Themenfeldern. Zum Abschluss des einwöchigen Programms werden die Ergebnisse der Projektarbeiten dem Ford-Management präsentiert.
Initiiert wird "Try-Ing" vom Women's Engineering Panel (WEP), einem Zusammenschluss von Ford-Ingenieurinnen, und von FiT (Frauen in technischen Berufen), Ford-Mitarbeiterinnen, die für Schülerinnen Informationsveranstaltungen und technische Betriebspraktika bei Ford anbieten. Beide Gruppen - WEP und FiT - haben das Ziel, den Anteil junger Frauen in technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufen im Unternehmen zu erhöhen. Bereits seit 2000 kooperiert Ford im Rahmen des "Try-Ing"-Projektes mit der Fachhochschule Köln, um Schülerinnen ab der Jahrgangsstufe 11 den Ingenieurberuf näher zu bringen. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 06.08.2009
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