Ford-Chef Bernhard Mattes spricht über strategische Herausforderungen für die Automobilbranche
Bernhard Mattes Foto. Bild:UnitedPictures
Im Zentrum des produktorientierten Planes stehe die Entwicklung einer Ford-Produktpalette, die den Bedürfnissen der Kunden auf den Weltmärkten entspricht. Kraftstoffsparende und umweltschonende Fahrzeuge stehen dabei ganz im Vordergrund. So werde der in Köln entwickelte Ford Fiesta beispielsweise in naher Zukunft auch im Ford-Werk in Cuautitlán in der Nähe von Mexiko-Stadt gefertigt und ab dem kommenden Jahr in der speziell auf die Ansprüche der nordamerikanischen Kunden zugeschnittenen Version in den USA angeboten.
Bei den alternativen Antrieben wisse heutzutage niemand genau, welche Technologie sich beim Verbraucher in Zukunft durchsetzen werde, sagte Mattes. Ford forsche sowohl an der Nutzung von Wasserstoff als Kraftquelle als auch an elektrischen Antrieben. Das soeben auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte Konzeptfahrzeug Tourneo Connect BEV gebe als batteriebetriebenes Elektrofahrzeug einen Ausblick darauf, wie Ford seine global ausgerichtete Elektrofahrzeug-Strategie vorantreibe, führte der Ford-Chef aus.
Ein strategisches Element zukünftiger Entwicklungen sei es, eine gemeinsame Architektur für die Fahrzeuge zu entwickeln, um einerseits den Anteil gleicher Bauteile weiter zu erhöhen und andererseits die Flexibilität kundenorientierter Detailabstimmung zu erhalten.
Da zwei Drittel der Wertschöpfung von den Zulieferern erbrachte werde, komme der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Lieferanten eine zentrale Bedeutung zu. (ar/nic) Letzte Änderung: 25.03.2009
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