Ford entwickelt Methode zur Messung von Farbabweichung
Im Wesentlichen besteht die Testeinrichtung aus einem farbkalibrierten Monitor mit sehr hoher Auflösung, bei dem spezielle Lampen für Tageslichtbedingungen des Umfelds sorgen. Mittels Zufallsprinzip werden jeweils zwei Farbflächen eingeblendet, die entweder keine oder unterschiedlich starke Farbabweichungen aufweisen. Die Testperson entscheidet bei jedem Durchgang, ob sie eine Farbabweichung wahrnimmt oder nicht. Ziel dieser Arbeit ist es die menschlichen Wahrnehmungs- und Toleranzgrenzen zu ermitteln, um weitere Messgrößen bei der Qualitätskontrolle zu etablieren.
In einem weiteren Testverfahren können Experten ihr Auge schulen, indem sie versuchen, Farben am Computer nachzubilden. Dabei sieht der Proband zwei Flächen unterschiedlicher Farbe. Er hat nun die Aufgabe, die jeweiligen Farbschieber für Farbwinkel, Farbsättigung und Helligkeit so einzustellen, dass die zweite Fläche mit der ersten möglichst farbidentisch wird.
Eine weitere zukünftige Anwendung der Technologie wird die Bewertung der Lesbarkeit von Informationen in der Instrumententafel und auf Displays im Fahrzeuginnenraum sein. Über Parameter wie Farbkontrast und Schrifttyp sowie -größe werden Messgrößen definiert, die die Fahrer-Fahrzeug Kommunikation optimieren und somit einen Betrag zur Verbesserung der Fahrsicherheit leisten. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 02.08.2010
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Capgemini gewinnt fünfjährigen Outsourcing-Deal für Automobilzulieferer...
- Maybach-Brillen-Kollektion kommt im Oktober
- Bewerbungsstart für den Ausbildungsjahrgang 2011 bei VW Osnabrück
- BMW Group veröffentlicht Pressemeldungen in Social Media
- Michelin: Nutzfahrzeuge und Busse mit wintertauglichen Reifen ausrüsten


