Ford Tourneo Connect ist "Handicapmobil des Jahres 2010"
Die Auszeichnung wird vom "Organisationskomitee Handicapmobil des Jahres" verliehen, das einmal jährlich zusammen mit Fachmedien und Internetanbietern ein Fahrzeug wählt, das sich für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen - insbesondere für Rollstuhlfahrer - besonders eignet. Bewertet werden Aspekte wie Anschaffungspreis, Raumangebot, Nutzwert, Unterhaltskosten sowie Umrüst- und Umbaumöglichkeiten.
Ford bietet Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein attraktives Preisnachlass-Programm, das für Selbstfahrer und Passivfahrer gilt. Voraussetzung ist, dass der Käufer einen Schwerbehindertenausweis mit einem Grad der Behinderung ab 50 Prozent vorweisen kann und dass das Ford-Fahrzeug auf die im Behindertenausweis genannte Person zugelassen wird. Ford empfiehlt seinen Händlern, diesem Personenkreis beim Neukauf einen Nachlass von bis zu 20 Prozent auf die unverbindliche Preisempfehlung zu gewähren.
Das Organisationskomitee wies darauf hin, dass Ford mit dem Tourneo Connect und seinem Nachlassprogramm nicht nur die Forderungen großer Kostenträger wie zum Beispiel der Bundesagentur für Arbeit und einiger Berufsgenossenschaften nach einem günstigeren Großraum-Fahrzeug erfüllt habe, sondern sich zugleich auch nach den Wünschen vieler gehandicapter Autofahrer richte, die die Anschaffung und den behindertengerechten Umbau ihres Fahrzeugs selbst bezahlen müssten. Der Tourneo Connect sei bereits in der Version mit kurzem Radstand und Flachdach aufgrund seines Platzangebotes für den Heckeinstieg für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Juroren überzeugte in diesem Zusammenhang die variable Sitzanordnung und die große Auswahl an Hand-Bediengeräten. Die nun zum "Handicapmobil des Jahres 2010" gekürte Variante mit langem Radstand und Hochdach biete im Gegensatz zu vergleichbaren Wettbewerbsfahrzeugen zusätzlich den Vorteil, keine absenkbare Bodengruppe zu benötigen, die nach Einschätzung der Juroren "teuer und anfällig" ist. Denn der Innenraum des Ford Tourneo Connect mit Hochdach biete Rollstuhlfahrern ausreichend Kopffreiheit. Für die Einfahrt in das Auto genüge eine einfache Rampe oder ein Lift.
Ford hat 2008 in Deutschland rund 4700 Fahrzeuge speziell an Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verkauft. Das waren 15 Prozent mehr als 2007 und 96 Prozent mehr als 2006. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 05.12.2009
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