Formel 1 auf dem Nürburgring: Ohne AvD dreht sich kein Rad

Formel 1 auf dem Nrburgring Foto. Bild: Auto-Reporter/AvD
Formel 1 auf dem Nrburgring Foto. Bild: Auto-Reporter/AvD
Der Automobilclub von Deutschland (AvD) sorgt mit über 500 Personen für einen reibungslosen und korrekten Ablauf des Formel 1-Rennens am Nürburgring. Rennleiter, technische Kommissare und Streckenposten sind für die Sicherheit und die Einhaltung der Regeln zuständig. Das Rennwochenende in der Eifel beim "Großen Preis Santander von Deutschland" vom Freitag, 9. Juli bis Sonntag, 12. Juli 2009, ist eine logistische Herausforderung. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen zeigt, wie viele Jobs an einem Formel-1-Wochenende besetzt werden müssen.

Die Königsklasse des Motorsports reist sie mit zahlreichen anderen Rennserien im Gepäck an. Beispielsweise startet der Porsche Supercup im Rahmen der Formel 1 und auch dabei muss für die Sicherheit alles getan werden. Immer wieder im Fernsehen präsent sind die zahlreichen Streckenposten, die mit ihren Flaggen unter anderem Gefahrenstellen anzeigen. Insgesamt 340 von ihnen sind rund um den Grandprix-Kurs aktiv. Sie sind bei einem Crash die Ersten, die dem Fahrer aus dem Auto helfen und dann die Unfallstelle binnen kürzester Zeit räumen. Sollte sich ein Fahrer verletzen, stehen 38 medizinisch geschulte Helfer für die Versorgung bereit.

Für einen fairen Wettkampf auf der Piste sorgen insgesamt 19 technische Kommissare. Sie prüfen vor und nach den Rennen penibel, ob die Rennwagen auch dem engen Reglement der Formel 1 entsprechen. Schließlich sind die Boliden in ihren Maßen genau festgelegt. Da die Teams die Grenzen der festgelegten Normen ausreizen, muss der AvD auch beim "Großer Preis Santander von Deutschland" ganz genau hinschauen.

Hoch konzentriert geht es ebenfalls in der Rennleitung zu. Egal ob Formel 1 oder Rahmenveranstaltung, jedes Rennen wird von einem eigenen Hauptverantwortlichen geführt. Der AvD ist als sportlicher Ausrichter für viele Bereiche zuständig, bis hin zum Umweltbeauftragten, VIP-Chauffeur oder Fotografen-Shuttle-Fahrer - sie alle werden vom AvD gestellt. Ohne die erfahrene Crew würde sich am Rennwochenende der Formel 1 wenig bewegen.

Der AvD kann auf eine langjährige Erfahrung in der Formel 1 zurückblicken, weshalb der Weltverband FIA auch in diesem Jahr auf die große Mannschaft des Automobilclubs vertraut. Geplant wird das Rennen in engster Abstimmung mit dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB), zu dessen Trägervereinen neben dem AvD auch der ADAC zählt. Der DMSB ist die zentrale Organisation in Deutschland und steht für die Durchführung des organisierten Motorsports nach einheitlichen Bestimmungen. Für den deutschen Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft hat der DMSB eine spezielle Kommission gegründet, deren Vorsitz AvD-Vizepräsident Dr. Klaus Büttner inne hat. Dort laufen die Fäden zusammen.

Zu dem spektakulären Rennen um die Weltmeisterschaftspunkte der Formel 1 bietet der Nürburgring ein volles Programm mit vielen Attraktionen wie zum Beispiel Hochgeschwindigkeits-Touren im Race-Taxi, Pit-Walks oder Autogrammstunden. Mit den neuen Angeboten erleben die Zuschauer 2009 ein noch intensiveres Formel-1-Erlebnis. (ar/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.06.2009









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