Forschungsprojekt DIWA beendet
Im Vordergrund stand die Erprobung eines frei verfügbaren Dienstes zur Lokalen Gefahrenwarnung (LGW). LGW kann den Fahrer in geeigneter Entfernung per DAB (Digital Audio Broadcast) vor einem vor ihm liegenden Hindernis wie beispielsweise einer Autobahnbaustelle warnen. Zusätzlich wurde der Dienst Speedinfo erprobt. Hierbei wird über dynamische Geschwindigkeitsanzeigen die jeweils aktuelle, zulässige Höchstgeschwindigkeit ins Fahrzeug übermittelt. Dieser Service dient vorrangig der Erinnerung des Fahrers an die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung. Er wird über das Navigationssystem, Headup-Display oder Radio im Fahrzeug informiert.
In Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern wird seit fast zehn Jahren der Verkehrsinformationsdienst RDS-TMC (Radio Daten System - Traffic Message Channel) ausgestrahlt. Aufgrund der zunehmenden Verkehrsdichte und der damit verbundenen erhöhten Anzahl von Verkehrsmeldungen, stößt das System aber inzwischen an seine Kapazitätsgrenze. DIWA nutzt das neue Übertragungssystem TPEG (Transport Protocol Experts Group) das schneller und weniger fehleranfällig ist. Während TMC Minuten braucht überträgt TPEG im Sekundenbereich. Auch die Standorterfassung im Straßennetz ist deutlich genauer.
Damit lassen sich nach Ansicht der Projektteilnehmer künftig über gezielte Informationen an den Fahrer die Unfallraten weiter reduzieren. (ar/jri) Letzte Änderung: 25.08.2008
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