Forster schließt neuerlichen Stellenabbau nicht aus

Zwei Jahre nach den massiven Stellenstreichungen in europäischen Werken könnte den General Motors-Töchtern Opel, Saab und Vauxhall erneut ein Arbeitsplatzabbau drohen. Weil die Produktivität der Werke in einem stagnierenden Markt jährlich um drei bis vier Prozent steige, könnten Jobs überflüssig werden, sagte GM-Europachef Carl-Peter Forster gestern.



Der Abbau von Stellen hängt Forster zufolge von der Vergabe der Produktion der neuen Astra-Generation ab, der ab 2010 auf den Markt kommen wird. Um die Fertigung des Opel-Bestsellers bewerben sich die Standorte Bochum, Antwerpen, Trollhättan, Gliwice und Ellesmere Port. Je nach Vergabe könnten dann Stellen in einzelnen Werken wegfallen, sogar eine Werksschließung schloss Forster nicht aus.

GM hatte in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 12 000 Stellen in Europa gestrichen, davon 9500 bei Opel in Deutschland. Im vergangenen Jahr hatte die die Europa-Division nach sieben Jahren wieder einen Gewinn eingefahren. Der Nettogewinn nach Steuern betrug 227 Millionen Dollar (172 Mio Euro). (ar/os) Letzte Änderung: 30.03.2007









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