Fritz B. Busch ist tot
Der gebürtige Erfurter machte sich ab Ende der fünfziger Jahre vor allem als Autor für "Auto, Motor, Sport" und "Stern" sowie durch seinen poetischen Schreibstil einen Namen. Darüberhinaus schrieb er etliche Bücher, in denen er auch sein satirisches Talent bewies. Die Entwicklung der modernen Technik im Auto betrachtete Busch eher kritisch.
Der Träger des Bundesverdienstkreuzes gehörte zu den Pionieren der Oldtimer-Szene in Deutschland. So schrieb er zuletzt auch noch eine regelmäßige Kolumne für das Magazin "Motor Klassik". Sein Engagement für automobile Klassiker mündete 1973 in der Eröffnung eines Automuseums. Die Sammlung im Schloss von Wolfegg umfasst etwa 200 historische Fahrzeuge. Vor vier Jahren übernahm Buschs Tochter Anka die Museumsleitung.
Fritz B. Busch war nicht nur Theoretiker, sondern auch Praktiker. So stellte er mit selbst gebauten Fahrzeugen Rekorde auf und hatte bereits sehr früh die Idee eines Familienvans. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 06.08.2010
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