Fünf Generationen VW-Busse zu Besuch im Werk

Der Volkswagen- Busclub Niederlande war mit 54 Fahrzeugen aus sechs Jahrzehnten heute (6.Juni 2007) zu Gast im Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge im hannoverschen Stadtteil Stöcken. In einer Karawane von 54 Fahrzeugen, bestehend aus zwei T1, elf T2, 22 T3, 15 T4, drei T5 und einem LT1 waren 107 Mitglieder des 1988 gegründeten Clubs nach Hannover gereist, um die Geburtsstätte unzähliger VW-Busse zu besichtigen.

Mit dabei war auch der älteste VW-Bus im Bestand des Clubs, ein achtsitziger T1-Kombi, liebevoll "Panu" genannt, der eine bewegte Geschichte hinter sich hat. 1952 in Wolfsburg gebaut, wurde der T1 an die Finnische Dampfschiff-Gesellschaft nach Helsinki geliefert, fand in den 60er Jahren als Taxi Verwendung und war bis 2002 als Veranstaltungsbus für den finnischen Generalimporteur VW-Auto Group Oy im Einsatz bevor er nach Holland verkauft wurde.

Die Niederlande haben für den VW-Bus eine besondere Bedeutung. Denn bei einem seiner ersten Besuche fiel dem niederländischen Volkswagen-Generalimporteur Ben Pon auf dem Werksgelände in Wolfsburg ein merkwürdiges Gefährt auf, das Volkswagen-Arbeiter aus einer Käfer-Plattform selbst gebaut hatten, um damit schwere Platten transportieren zu können: In seinem Notizbuch skizzierte Ben Pon einen Autotypus, den es bislang auf der Welt noch nicht gegeben hatte: einen Frontlenker mit Heckmotor und einem kastenförmigen Aufbau. Das war die Initialzündung für die Fahrzeuglegende VW-Bus, von der bisher weltweit rund zehn Millionen Stück ausgeliefert worden sind. (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.06.2007









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