"Für die Offensive brauchen wir den Hybridantrieb"

"Ich glaube, wir müssen den Hybridantrieb haben, um wieder in die Offensive kommen zu können", beschrieb Dr. Dieter Zetsche heute in einem Pressegespräch am Rande des Genfer Automobilsalons die Situation der deutschen Automobilindustrie in der aktuellen Diskussion um Kohlendioxid. Bis dahin werde den deutschen Unternehmen jede Äußerung als defensiv ausgelegt werden.



"Wir sind nicht gut beraten, wenn wir jetzt mit dem Finger auf Prof. Gottschalk zeigen", nahm Zetsche den Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in Schutz. Auch Medienschelte schloss Zetsche aus. Aber logischerweise sei es mit der Defensive nicht getan. DaimlerChrysler sei über die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten der Kohlendioxid-Reduktion dabei und werde diese Technologien für den Markt verfügbar machen. Das Unternehmen investiert zur Zeit rund 1,5 Mrd Euro pro Jahr in Umwelttechnik. Man werde überprüfen, ob weitere Investitionen zu besseren Ergebnissen führen könnte, erklärte Zetsche.

"Wir dürfen das Gesamtsystem des Autoverkehrs nicht aus den Augen verlieren", erklärte Zetsche. Er nannte als Faktoren, die zu beeinflussen seien die Motortechnik, neue Kraftstoffe, Verbesserungen bei der Verkehrsinfrastruktur und die Veränderung des Fahrverhaltens des Einzelnen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.03.2007









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