GDV für TV-Verbot im Auto

Der Gesamtverband deutscher Versicherungen (GDV) warnt vor den Gefahren von Fernsehen im Auto. Dabei geht es natürlich nur um den vorderen Bereich des Fahrzeugs. Hintergrund: Die Technik wird immer billiger (mobile Geräte gibt es bereits für weniger als 200 Euro) und die Sperren fest installierter Geräte lassen sich leicht umgehen. Als Beispiel wurde ein System von Audi genannt (790 Euro), bei dem der Bildschirm beim Fernsehempfang während der Fahrt schwarz wird - allerdings nur, wenn die entsprechende Sperre nicht überbrückt wird.

Digitale Empfänger übertragen ein gutes Bild derzeit bis etwa 100 km/h Geschwindigkeit, es gibt auch schon Modelle, der bis 140 km/h funktionieren sollen. So befürchtet nicht nur der GDV, dass die Ablenkung durch das Fernsehen zu Unfällen führen könnte. Es gibt aber derzeit keine aussagekräftige Studie, die eine Gefahr durch fernsehende Fahrer belegen. Als Vorbild für ein mögliches Fernsehverbot auf den Vordersitzen könnte Spanien dienen: Dort ist die Glotze bereits seit Anfang 2004 aus dem Sichtfeld des Fahrers verbannt. (ar/sb) Letzte Änderung: 12.08.2006









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