Gefährliche Reifenschnäppchen im Internet

Im Internet herrscht reger Handel mit gebrauchten Reifen. Allerdings erweisen sich vermeintliche Reifenschnäppchen häufig als gefährlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag vom Reifenhersteller Continental durchgeführte Untersuchung in Großbritannien, die zum Teil erschreckende Ware aufdeckte.

Unabhängige Experten hatten den Reifenmarkt einer Internet-Börse in England unter die Lupe genommen und nach besonders billigen Gebrauchtreifen im untersten Preissegment von 7,50 Euro Ausschau gehalten. Von den 20 willkürlichen ausgewählten und ersteigerten Pneus lagen vier mit 17 Jahren erheblich über der empfohlenen Altersgrenze von zehn Jahren. Fünf andere besaßen kein E-Prüfsiegel. Darüber hinaus lagen zwei weitere Reifen deutlich unter der Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern und wiesen stellenweise völlig glatte Flächen auf. An zwei Reifen hatten die Vorbesitzer unsachgemäß versucht, diese zu reparieren.

Eine andere, ebenfalls von Continental initiierte repräsentative Umfrage auf dem englischen Markt ergab, dass etwa ein Drittel aller 18- bis 24-jährigen Autofahrer bereits gebrauchte Reifen bei Internet-Auktionen gekauft hat oder aber kaufen würde. (ar/jri) Letzte Änderung: 31.07.2007









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