Geißinger fordert Konzentration auf Sachthemen
Geißinger weiter: "Mit dem Abschluss der Übernahme ist der Weg frei, die Verbindung der Unternehmen schnell und pragmatisch umzusetzen. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der Marktveränderungen in der Automobilindustrie stehen beide Unternehmen vor großen Herausforderungen und haben keine Zeit zu verlieren. Es gilt. Das erwarten auch unsere Mitarbeiter und Kunden von uns."
Man müsse jetzt die Stärken beider Unternehmen schnell zusammenführen und die großen Potenziale und Synergien zügig realisieren. Im Rahmen der weltweiten Konsolidierung der Automobilzulieferindustrie könne man gestärkt aus der Krise hervorgehen. Geißinger sieht Schaefflers Stärken bei mechanischen, mechatronischen und Präzisionskomponenten für Motor, Getriebe und Fahrwerk und Continentals Stärken bei Elektronik- und Softwaresystemen für Motor, Fahrwerk und Innenraum zusammen. "Die gemeinsame Entwicklungs- und Innovationskompetenz eröffnet neue Marktchancen", ergänzte Geißinger.
Den Depotbanken der Aktionäre, die ihre Aktien Schaeffler angedient haben, wurden 75 Euro je Aktie überwiesen, die diese jetzt den Aktionären gutschreiben. Die Schaeffler-Gruppe hält nun 49,90 Prozent der Stimmrechte an der Continental AG und ist damit ihr größter Aktionär. Die darüber hinaus angedienten Aktien hat Schaeffler an Finanzinstitute übertragen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 08.01.2009
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