Genf 2009: Cadillac trotzt der Krise
Ein erstmals in Serienproduktion eingesetztes Hochleistungs-Traktions-System aus dem Rennsport reguliert beim Start und beim Beschleunigen des CTS-V die Kräfte im Zaum und reguliert das verfügbare Drehmoment des Motors von maximal 747 Newtonmetern, um die bestmögliche Traktion zu erzielen.
Der sportliche Kombi CTS Sport Wagon hat einen 229 kW/311 PS starken 3.6 l-V6-Benzinmotor. Lieferbar sind ein 6-Gang-Getriebe und eine Sechsstufen-Automatik. Optional steht für den hinteren Bereich ein Panorama-Sonnendach bereit.
Am Cadillac-Stand ist außerdem der neue kompakte und luxuriöse Crossover SRX zu sehen, dessen 3.0 l-V6-Benzinmotor eine Leistung von 193 kW/262 PS entwickelt. Der SRX ist 4,83 Meter lang und 1,67 Meter hoch. Er verfügt unter anderem über ein aus dem Armaturenbrett ausfahrbares Navigationssystem mit 3D-Anzeige, Frontscheinwerfer mit Kurvenlicht und eine automatische Höhenregulierung. Der Allradantrieb umfasst eine elektronisch geregelte Differentialsperre mit begrenztem Schlupf hinten (eLSD). Dadurch kann die Kraft an der Hinterachse bis zu 100 Prozent an ein einzelnes Rad geschickt werden.
Vom SUV Escalade stellt Cadillac zudem die Hybridversion mit 6,0-Liter-V8-Motor vor. Das Two-Mode-Hybridsystem von General Motors besteht aus einem elektrisch gesteuerten stufenlosen Getriebe (EVT) und zwei Elektromotoren. Das Kraftstoffmanagementsystem erlaubt zur Verbrauchsreduzierung die Abschaltung von vier Zylindern, wenn zum Beispiel bei konstantem Tempo auf der Autobahn wenig zusätzliche Antriebsleistung benötigt wird. Bei geringeren Geschwindigkeiten kann der der Escalade Hybrid auch rein elektrisch fahren. In den USA ist der Escalade Hybrid mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich, für Europa ist ausschließlich die Version mit Vierradantrieb vorgesehen. (ar/jri)
Letzte Änderung: 04.03.2009
Cadillac CTS-V. Foto. UnitedPictures
Cadillac Escalade Hybird. Foto. UnitedPictures
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