Geschäftsklima bleibt im Kfz-Gewerbe frostig
Dem Handwerks-Spitzenverbandes zufolge sind die Umsatzerwartungen im Kraftfahrzeuggewerbe um zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent gesunken. Jeder fünfte Kfz-Unternehmer rechne aber für das Autojahr 2008 mit steigenden Umsätzen. Unter erheblichen Druck sieht der ZDH den Arbeitsmarkt im Kraftfahrzeuggewerbe. Die Branche entwickelte auch im letzten Quartal des Jahres 2007 keine Wachstumsimpulse. Der Anteil der Betriebe, die eine negative Entwicklung bei der Beschäftigung erwarte, sei im Quartalsvergleich der Jahre 2006 und 2007 um vier Prozentpunkte auf 14 Prozent gestiegen. Für 2008 werden daher weitere Rückgänge erwartet.
Eine schwarze Null bei den Ergebnissen für die Branche im Autojahr 2007 nannte Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes heute in Bonn als Ziel der Branche. Die bereits im Juni des Jahres auf 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen korrigierte Prognose werde sich nicht erfüllen. In diesem Zusammenhang warnte er vor "unrealistischen Jahresprognosen für 2008". Diese führten dann zu einer Überlieferung des Handels mit der Konsequenz späterer Abverkaufshilfen. Eine realistische Erwartung für das Autojahr 2008 mit rund 3,2 Millionen neuen Pkw sei der erste wirksame Schritt gegen eine fortschreitende "Rabattitis" im Handel mit neuen Fahrzeugen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.12.2007
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