Gespräche zwischen MAN und Scania vorerst gescheitert

Die Gespräche über eine Fusion zwischen den beiden Nutzfahrzeugherstellern MAN und Scania sind Medienberichten zufolge vorerst ohne Ergebnis geblieben. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" heute berichtet hätten sowohl Scania als auch dessen Großaktionär Investor AB die Pläne von MAN abgelehnt, weil sie ausschließlich den eigenen Interessen dienten.

Bisher hatte MAN 475 Kronen je Aktie für Scania geboten. Das würde einem Unternehmens-Wert von 10,3 Milliarden Euro entsprechen. Scania lehnte die Offerte als zu niedrig ab. Ein offizielles Angebot will MAN noch in dieser Woche abgeben, wenn eine Zustimmung der Kartellbehörden vorliegt. Entscheidend für den weiteren Verlauf der Verhandlungen dürfte auch die Aufsichtsratssitzung bei Volkswagen am Freitag sein. Dort will Volkswagen, dass an beiden Unternehmen beteiligt ist, über das weitere Vorgehen entscheiden. Volkswagen als größter Scania-Aktionär hatte signalisiert, seine Anteile an dem Unternehmen abzugeben, wenn MAN damit die Annahmequote von 90 Prozent erreichen würde. (ar/sb) Letzte Änderung: 15.11.2006









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