GM: Deutlich weniger Verlust - auch dank Opel

Der weltgrößte Autobauer General Motors (GM) hat seinen Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich reduziert. Hatte GM 2005 noch ein Minus von 10,4 Milliarden verzeichnet, reduzierte sich das Defizit 2006 auf 2,0 Milliarden Dollar. Nach Berücksichtigung der Sondereinflüsse hat der Autobauer 2,2 Milliarden Dollar verdient, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 3,2 Milliarden Dollar zu Buche stand.

Im vierten Quartal betrug der Gewinn 950 Millionen Dollar nach einem Verlust von 6,6 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Umsatz insgesamt stieg von 195 auf 205 Millionen Dollar. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge belief sich auf 9,1 Millionen. 5,5 Millionen davon gingen ins Ausland, in Europa verkaufte GM mehr als zwei Millionen Fahrzeuge. GM-Chef Rick Wagoner sagte, das Unternehmen habe signifikante Fortschritte in seinen Bestrebungen erzielt, die strukturellen Kosten um 25 Prozent zu reduzieren.

Zur positiven Bilanz hat nicht zuletzt Opel beigetragen. Die europäische GM-Tochter erzielte im Jahr 2006 einen Nettogewinn nach Steuern von 227 Millionen Dollar (172 Mio Euro). Es war der erste Gewinn von Opel seit sieben Jahren. Im Vorjahr hatten Opel, Vauxhall und Saab noch einen Verlust von 375 Millionen Dollar eingefahren. (ar/os) Letzte Änderung: 14.03.2007









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