GM: Deutliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn

Der weltgrößte Autobauer General Motors (GM) musste im ersten Quartal deutliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Wie das Unternehmen heute (3. Mai) in Detroit mitteilte, ist der Umsatz auf 43,9 Milliarden Dollar nach 52,4 Milliarden Dollar im Vorjahr gesunken. Das Ergebnis gab nach Berücksichtigung von Sondereinflüssen von 602 auf 62 Millionen Dollar nach. Der weltweite Absatz von GM war im ersten Quartal um drei Prozent auf einen Rekordwert von 2,26 Millionen Fahrzeugen gestiegen.

Hauptgrund für den Rückgang waren Probleme der Finanzsparte GMAC, die unter anderem wegen des schwachen amerikanischen Hypothekenmarktes nach 495 Millionen Dollar Gewinn im Vorjahr in den ersten drei Monaten 2007 einen Verlust von 305 Millionen Dollar beisteuerte. Auf GM, das noch 49 Prozent an der ehemaligen Tochter hält - entfallen Belastungen von 115 Millionen Dollar durch dieses Minus. Die Fahrzeugsparte trug mit 304 Millionen Dollar nach 40 Millionen im Vorjahr zum Ergebnis bei.

Das Europa-Geschäft von GM erzielte einen Nettogewinn nach Steuern von 42 Millionen Dollar, rund als ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Der Gewinn ist laut GM nur durch einen rigiden Sparkurs möglich gewesen, die Produktionsbedingungen in Europa seien wegen hoher Material- und Personalkosten weiter schwierig. Dennoch erzielte die Europadivision vor allem dank des florierenden russischen Marktes eine Rekordabsatz von 554 000 Fahrzeugen. (ar/os) Letzte Änderung: 03.05.2007









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