Goodyear verkauf an Carlyle - Continental kam nicht zum Zug

Der größte amerikanische Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber Company wird seine Sparte "Engineered Products" verkaufen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, geht der Unternehmensbereich, der unter anderem Förderbänder und Reifenschläuche produziert, für 1,5 Milliarden Dollar an die Kapitalgesellschaft EDP Inc., hinter der die US-Investmentfirma Carlyle steht. Der deutsche Zulieferer Continental AG hatte mit seinem Angebot keinen Erfolg.



Der Gewinn aus der Transaktion soll laut Goodyear zur Tilgung von Schulden in und die Entwicklung des Kerngeschäfts Reifen fließen. Die Sparte "Engineered Products" erwirtschaftete 2006 mit 6500 Beschäftigten in zwölf Ländern einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Dollar.

Noch bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmen am 22. Februar 2007 hatte der deutshe Zulieferer Continental AG Interesse an der Coodyear-Sparte angemeldet. Das Unternehmen war sicher, den Zuschlag zu erhalten, weil die eigene Sparte ContiTech für das abgebotene Goodyear-Geschäft gute strategische Möglichkeiten geboten hätte. (ar/os) Letzte Änderung: 26.03.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > März 2007 > Goodyear verkauf an Carlyle - Continental kam...