Goodyear wegen Streiks mit Verlusten

Der größte amerikanische Reifenhersteller Goodyear hat im vergangenen Jahr in Nordamerika Verluste eingefahren. Während das Geschäft in Europa florierte, lähmte der monatelange Streik in 16 US-Fabriken die Produktion. Allein dadurch sei ein Verlust von 367 Millionen Dollar entstanden, teilte das Unternehmen heute mit. Insgesamt erwirtschaftete Goodyear im vierten Quartal einen Verlust von 358 Millionen Dollar nach 51 Millionen Dollar im Vorjahr.

Der Umsatz stieg im vierten Quartal 5,0 Milliarden Dollar gegenüber 4,9 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Jahresumsatz erhöhte sich auf 20,3 (i.V. 19,7) Milliarden Dollar, der Verlust betrug 330 Millionen Dollar gegenüber einem Gewinn von 228 Millionen Dollar im Vorjahr. In der EU stieg der Umsatz wegen des höheren Anteils an Winter-und Nutzfahrzeugreifen trotz weniger verkaufter Pneus auf 1,3 (1,2) Milliarden Dollar. Daraus resultierte ein um 67 Prozent höherer operativer Gewinn von 75 Millionen Dollar. (ar/os) Letzte Änderung: 16.02.2007









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