Grenzüberschreitende Bußgelder stehen auf der Kippe

Die grenzüberschreitende Verfolgung von Verkehrssündern und die Vollstreckung ausländischer Bußgeldbescheide im Heimatland drohen zu kippen. Wie der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) mitteilt, vermissen viele Länder eine Garantie gegen ausländische Justizwillkür.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee schlägt vor, den Entwurf der EU-Kommission nicht im Verkehrsministerrat zu beraten, sondern den Justizministern vorzulegen. Die Bußgeldeintreibung dürfe sich nicht allein auf die Weitergabe der Halter-Daten beschränken, sondern müsse in bilateraler Zusammenarbeit der Rechtsbehörden in den betroffenen Ländern erfolgen. (ar/jri) Letzte Änderung: 20.12.2008









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