Großkontrolle auf der Autobahn 2
Hintergrund der Überwachung sei die beunruhigende Unfallentwicklung in den vergangenen Monaten auf diesem Streckenabschnitt, erklärte der Sprecher der Polizeidirektion Hannover, Stefan Wittke. Auf der A 2 kamen allein in Niedersachsen seit Jahresbeginn 13 Menschen bei Unfällen ums Leben - so viele wie im gesamten Vorjahr. Unfallursache sind meistens zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand.
Als ein weiterer Grund für die teils verheerenden Unfälle ist der zunehmende Schwerlastverkehr auf der A 2. Die Lastwagen seien im Bereich Hannover bereits zu 40 Prozent an Unfällen mit Verletzten beteiligt. Was oft daran liege, dass die Lkw-Fahrer den Mindestabstand von 50 Metern nicht einhalten. Bei zu geringem Abstand komme es fast unweigerlich zu einem Auffahrunfall, etwa wenn der Vordermann an einem Stauende plötzlich und scharf bremst.
Bei den Kontrollen der Lenk- und Ruhezeiten sowie den technischen Untersuchungen der Lastwagen gab es keine gravierenden Verstöße. Insgesamt kontrollierten rund 60 Beamte aus Hannover und Braunschweig den A 2-Verkehr zwischen Rehren (Kreis Schaumburg) und Helmstedt. Im Einsatz waren Videomesswagen sowie Radargeräte zur Geschwindigkeits- und Abstandsmessung. (ar/nic) Letzte Änderung: 04.07.2007
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