Grüne Plakette für alle Peugeot HDi FAP-Modelle
Entscheidend für die Einteilung in die Schadstoffgruppen ist die in den Fahrzeugpapieren eingetragene Emissionsschlüsselnummer. Bei den entsprechenden Peugeot-Modellen sind es die Schlüsselnummern 44/0444, 51/0451, 62/0462 und 0469 sowie der Vermerk PM5, die zum Erwerb der grünen Plakette berechtigen. Sofern der Vermerk PM5 in den Fahrzeugzulassungsdokumenten noch nicht vorhanden ist (je nach Erstzulassung) halten die Peugeot-Partner und -Filialen eine kostenlose Emissionsbescheinigung vor, mit der bei den zuständigen Ausgabestellen eine entsprechende Plakette erworben werden kann.
Das von Peugeot entwickelte Rußpartikelfiltersystem FAP (Filtre à Particules) wurde bereits im Jahr 2000 erstmals serienmäßig im Peugeot 607 eingesetzt und markierte damals eine Weltpremiere. Das System filtert 99,9 Prozent aller Rußpartikel aus dem Dieselabgas und verbrennt sie, bevor sie in die Atmosphäre entweichen können. Mit dem 206 HDi FAP präsentierte Peugeot im Juni 2004 den ersten Kleinwagen mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem. Noch in diesem Jahr wird mit dem 1007 HDi FAP ein weiterer Kleinwagen von Peugeot serienmäßig mit dem Rußfilter angeboten.
Heute bietet Peugeot in allen Pkw-Baureihen vom neuen 207 bis hin zum Familien-Van 807 bis auf wenige Ausnahmen (Modelle mit 1,4-Liter-HDi) alle Diesel-Versionen mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP ohne Aufpreis an. Mit der Markteinführung des neuen Expert bietet Peugeot mit dem 2,0-Liter-HDi (100 kW/136 PS) im Kastenwagen und der Pkw-Version Tepee erstmals auch in einem Nutzfahrzeug die FAP-Technologie serienmäßig an. Damit stehen im Peugeot-Programm insgesamt 81 Modellversionen mit serienmäßigem FAP-System zur Verfügung (Stand Februar 2007). PSA Peugeot Citroën hat seit 2000 insgesamt 1,759 Millionen HDi-Motoren mit FAP produziert. In Deutschland wurden seit der Markteinführung bis Ende 2006 insgesamt 217 837 Fahrzeuge mit der FAP-Technologie zugelassen. (ar/sb) Letzte Änderung: 01.02.2007
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