GTÜ: Gute Sommerreifen müssen nicht teuer sein
Gesucht wurden Allrounder, die in allen sicherheitsrelevanten Prüfungen im Spitzenfeld liegen und sich insgesamt keine bösen Ausrutscher leisten, auch nicht bei den wirtschaftlichen Aspekten. Bestes Beispiel dafür ist der Testsieger Nokian H aus finnischer Produktion.
Beim Rollwiderstand, einer für Umwelt und Kraftstoffverbrauch entscheidenden Größe, haben sich beim Test auch bei namhaften Fabrikaten immer noch erhebliche Defizite gezeigt. Allerdings offerierte die Reifenauswahl auch in diesem Kriterium mehrere leistungsfähige Angebote, darunter das preisgünstigste und das teuerste Fabrikat. Bestwerte lieferten der Michelin Energy Saver und der Billigreifen GITI Tires.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die beiden Asiaten GITI Tires und Falken zwar preisgünstig sind, in den Fahreigenschaften aber erhebliches Verbesserungspotenzial aufweisen. Stolz kann Continental auf seine Budgetmarke Barum sein, deren Pneu Bravuris 2 bei allen Sicherheitswertungen überzeugte. Beim Eco Control der Goodyear-Tochter Fulda ist die Stärke der Rollwiderstand, er schwächelte aber etwas bei den Nässeeigenschaften. Hier fuhr der Vredestein Hi-Trac seine Vorteile voll aus, patze aber beim Fahrverhalten trocken und beim Rollwiderstand. Recht ausgeglichen präsentierten sich dagegen die Reifen von Dunlop (Fast Response) und Michelin (Energy Saver).
Fazit der GTÜ: Teuer ist toll, aber preiswert kann auch prmia sein. Für den Autofahrer bleibt durchaus finanziell Spielraum bei der Reifenwahl. Käufer sollten sich jedoch nicht nur am Preis orientieren, denn das wäre mitunter äußerst problematisch. (ar/jri) Letzte Änderung: 13.03.2009
Tabelle: Auto-Reporter/GTÜ
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