GTÜ testet Felgenreiniger
Bei leichter Verschmutzung gab es bei der Reinigungswirkung kaum Unterschiede. Bei zusätzlicher mechanischer Unterstützung mit Schwamm und Bürste schnitten alle Reiniger gleich gut ab. Bei starker Verschmutzung der Felgen wurden die Unterschiede in der Reinigungsleistung deutlich. An der Herausforderung von eingebranntem Bremsstaub scheiterten allerdings alle Produkte gleichermaßen.
Neben der Reinigungsleistung hat die GTÜ im Test auch Wert auf andere Aspekte, wie Materialverträglichkeit, Anwendung, Verbrauch und Kosten gelegt. Im Labor wurde die Wirkung auf unterschiedlichste Materialien untersucht. Gummi wurde von keinem der Reiniger angegriffen und auch bei Lack und Kunststoff hinterließen nur zwei der Produkte unter Extrembedingungen Spuren.
Scharfe Reinigungsmittel setzen jedoch der Felge selbst kräftig zu. Als besonders teuflisch zu Stahl, Aluminium und eloxiertem Aluminium erwies sich der "Aluminiumteufel" von Tuga Chemie, der mit der Bewertung "nicht empfehlenswert" den letzten Platz des Tests belegte. Die GTÜ-Experten raten deshalb beim Einsatz von Felgenreinigern generell dazu, die vom Hersteller angegebene Einwirkzeit auf keinen Fall zu überschreiten. Auf der sicheren Seite ist, wer direkt nach der Felgenreinigung mit seinem Auto durch die Waschanlage fährt. (ar/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 10.06.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Supreme Court macht Fiat den Weg für Einstieg bei Chrysler
- Tekedereli leitet Citroen-"Firmenkunden und Gebrauchtwagen" Direktion
- VdM wählt Vorstand
- Kitzbüheler Alpenrallye 2009
- Volkswagen übergibt Golf als Schulungsfahrzeug an Klinik Niedersachsen


