GTÜ testet sieben Scheibenwischer
Die so genannten Billigwischer waren den Prüfungen häufig nicht gewachsen. Bereits neu kam es bei nasser Scheibe zu Schlierenbildung. Mit fortlaufendem Test begannen die Wischer der unteren Preiskategorie auf nasser wie trockener Scheibe zu quietschen und zu rubbeln. Bei der Korrosionsprüfung im Labor neigten die Gestelle schnell zu Rostbildung. Auch beim Hochgeschwindigkeitstest auf der Autobahn hinterließen die günstigsten Wischer kein gutes Bild: Sie schlierten und ein Produkt hob bei rund 100 km/h leicht von der Scheibe ab.
Anders das Urteil zu den Markenwischern der mittleren Preisklasse. Sie absolvierten den Autobahntest auch bei hohem Tempo überwiegend geräuschlos, die Wischbilder konnten sich bei allen Kandidaten sehen lassen. Lediglich im Langzeittest neigten die Probanden bei fortgeschrittener Dauerlaufzeit zu Schlierenbildung. Unterm Strich überzeugte aber das Preisleistungsverhältnis.
Mit Bravour bestanden die Markenprodukte der oberen Preisklasse die Prüfung. Das Wischbild war durchgängig gut bis sehr gut. Im Dauertest traten erst nach 24 Stunden überhaupt leichte Schlierenbilder auf. Darüber hinaus waren die Kandidaten in dieser Disziplin auch noch absolut leise. Testsieger wurde der Bosch Aero Twin A533S. In Preis und Leistung überzeugten Wischer von Valeo und Volkswagen. Sämtliche Produkte die den Test bestanden kosten im Handel zwischen 16,99 und 35,99 Euro. (ar/jri) Letzte Änderung: 11.03.2008
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