Gute Ergebnisse beim Crashtest für Hymer
Mit knapp 33 Stundenkilometer fuhr das speziell beladene (entsprechend maximaler Personenzahl plus Beladung inklusive Sonderzubehör) und fast drei Tonnen schwere Wohnmobil auf Ford-Transit-Chassis ungebremst auf einen Betonblock. Beim Aufprall leistete der vordere Überhang beste Deformationsarbeit und war nach dem Crash nur 55 Zentimeter kürzer. Das Fahrerhaus blieb völlig intakt. Die A-Säule hat sich kaum bewegt. Außerdem gab es weder am Lenkrad noch an den Pedalen nennenswerte Rückverschiebungen. Die Frontscheibe, die üblicherweise solche Tests nicht übersteht, wies in diesem Fall zwar Risse auf, blieb nach dem Crash aber immer noch fest eingeklebt im Rahmen.
Die Insassen wären Hymer zufolge mit blauen Flecken und Schürfwunden, schlimmstenfalls mit Rippenbrüchen davon gekommen. Der Innenraum, die Möbel und Wände zeigten keine elementaren Schäden. Leichte Deformationen bei einer Schrankwand und einer Schiebetür im Badbereich werden zukünftig durch verstärkte Stützelemente verhindert. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Tests ist Hymer europaweit der einzige Hersteller, der integrierte Reisemobile auf Ford serienmäßig mit Fahrer- und Beifahrer-Airbags anbietet. (ar/os) Letzte Änderung: 03.04.2007
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