Gutes erstes Quartal für Continental

Der Automobilzulieferer Continental hat in den ersten drei Monaten Umsatz und Ergebnis deutlicher als erwartet gesteigert. Im ersten Quartal 2007 stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,8 Prozent auf 3,965 Milliarden Euro (Vj. 3,611). Das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola trug mit 284,6 Millionen Euro zum Umsatz bei. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen erhöhte sich der Konzernumsatz um 6,5 Prozent. Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich um 24,0 Prozent auf 436,8 Millionen Euro (Vj. 352,4) und die Umsatzrendite auf 11,0 Prozent (Vj. 9,8).

"Wir haben ein sehr gutes erstes Quartal verbucht, das von einer insgesamt befriedigenden Entwicklung der Automobilproduktion insbesondere in Europa und Asien geprägt war. Positiv haben sich zudem die gestiegenen Verkaufszahlen im Ersatzgeschäft bei Pkw-Reifen in Europa und ebenso in Nordamerika ausgewirkt, wo wir signifikante Ergebnisverbesserungen erzielten", sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Mittwoch in Hannover. Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte ergibt sich eine Verbesserung des EBIT um 83,6 Millionen bzw. 24,0 Prozent auf 431,9 Millionen Euro (Vj. 348,3). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 11,8 Prozent (Vj. 9,9).

Conti hält weiter an seinen Plänen fest, 2007 ein höheres EBIT sowie ein organisches Umsatzwachstum von fünf Prozent zu erreichen. Zu möglichen weiteren Übernahmen machte das Unternehmen keine Angaben. Continental liebäugelt mit einem Kauf der Siemens-Sparte VDO. (ar/os) Letzte Änderung: 02.05.2007









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