Hella sucht nach flexiblen Lösungen für Bezüge der Mitarbeiter
Mitte Juli hatte der Lampenspezialist angekündigt, die Löhne der 24 000 Beschäftigungen weltweit - davon 11 000 an den deutschen Standorten - deutlich zu kürzen und die 40-Stunden-Woche wieder einführen zu wollen. Die IG Metall hatte die Pläne abgelehnt. Bei einem Treffen sollte über die Forderungen der Unternehmensführung verhandelt werden. Eine der Bedingungen der IG Metall ist, das Hella ein Familienunternehmen mit der klaren Strukturierung in die Bereiche Lampen, Handel und Elektronik bleibt.
Jetzt soll am 22. August mit Arbeitnehmervertretern über das weitere Vorgehen verhandelt werden. Breidenbach räumte ein, dass Hella im Kerngeschäft mit Scheinwerfern und Leuchten Verluste mache, aber auch andere Unternehmensbereiche betroffen seien. Noch vor einem Monat hatte Hella betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen, aber keine Zahlen über einen möglichen Stellenabbau genannt. (ar/sb) Letzte Änderung: 14.08.2006
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