Hersteller drohen der FIA: Wir suchen uns einen anderen Formel-1-Veranstalter

Das bisherige System der Formel 1 muss verändert werden. Andernfalls werden sich die Teams einen anderen Veranstalter als die Formel-1-Vereinigung von Bernie Ecklestone und der von Max Mosley geführten FIA suchen. Das hat gestern (12. Juni 2009) der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) in Brüssel erklärt. Die FIA müsse modernisiert werden. Ihre Satzung gehöre so geändert, dass transparente Prozesse entstehen und die Stimmen der Mitglieder, der Motorsportteams und der Autofahrer Gehör finden, erklärte die ACEA.

Der Verband unterstützt ausdrücklich die Ziele der Formel-1-Teams, die FIA zu transparenten Regeln zu zwingen, die zu Kostenersparnissen führen und dennoch den Teams das Geld lassen, mit dem sie den Sport attraktiv gestalten können. Solange diese Ziele nicht erreicht sind, werden BMW, Ferrari, Mercedes-Benz, Renault, Toyota und weitere Teams eine Alternative suchen, die ihnen die Möglichkeit bietet, ihren Sport nach transparenten Regeln und mit einer fairen Verteilung der Einnahmen auszuüben.

Am Freitag war ein Ultimatum der FIA ohne Erfolg verlaufen. An diesem Wochenende hält sich Ferrari-Präsident Luca Di Montezumolo beim 24-Stunden-Renn in Le Mans auf. Eine Rückkehr der Italiener zum Sportwagenrennen wird daher nicht ausgeschlossen. Bis 1995 war Ferrari in dieser Klasse angetreten. (ar/Sm) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 14.06.2009









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Juni 2009 > Hersteller drohen der FIA: Wir suchen uns einen...