Hintergrund 1 zur "Klimakatastrophe": Offenbarungseid - kalt überrollt vom Klima-Koller

Dass die ganze Wahrheit öfter spät, mitunter sogar sehr viel später ans Licht kommt, ist unser aller Erfahrung. Bis es so weit ist, wird dem Menschen gern auch Unsinniges weisgemacht. Selbst falsche Botschaften können ihn manipulieren, einschüchtern, disziplinieren. Und dann passiert's, dass sich in alle Welt verschickte Schreckensbilder in Luft auflösen! Weil das Horror-Puzzle von der drohenden Klimakatastrophe plötzlich einfach nicht mehr passt und das Klima weiter macht, was es will. Neue Fakten und bislang vernachlässigte Zusammenhänge erschüttern die Glaubwürdigkeit derer, die eine vom Menschen beschleunigte Erderwärmung kommen sehen.

Das kauft jeder ab: Alle Klimaforscher können nicht irren. Ein Teil von ihnen schon. Jetzt sieht es so aus, als tauschten die vermeintlich Wissenden die Rolle mit den bislang Belächelten, die bezichtigt wurden, dem Irrtum verfallen zu sein und den Ernst der Lage einfach nicht zu erkennen.

Das Europäische Institut für Klima & Energie (Eike), Jena e.V., macht jetzt mit einer Stellungnahme darauf aufmerksam, dass prominente Klimaforscher, die bislang am eifrigsten vor einer vom Menschen gemachten Erwärmung der Erdatmosphäre warnten, eine Kurskorrektur in der Argumentation vornahmen. Darunter seien auch Mitverfasser des IPCC-Klimaberichts. Bekanntlich war es ein Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change, genannt Weltklimarat, der die weltweite Klimahysterie auslöste.

Jetzt gewissermaßen die Rolle rückwärts. Die Feststellung: Unter Berücksichtigung der natürlichen Zyklen der Meere komme es zunächst bis 2010 zu einem Stopp der Erwärmung. "Genau ein Jahr" habe es gedauert, bis der IPCC-Bericht 2007 von dessen Mitautoren "für Makulatur erklärt" werde, merkt das Eike an. "Nachdem man jahrelang vehement den natürlichen Einfluss der Sonne abgestritten hat, entdeckt man nun, dass ein natürlicher Vorgang stärker wirkt als der behauptete menschengemachte Treibauseffekt."

Als Koautor der neuen Studie - veröffentlicht in "Nature 2008" - ist u.a. Prof. Dr. Latif vom IFM Geomar genannt (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel). Seit Jahren ist er auch einer der Mitverfasser jenes IPCC-Klimaberichts. Auf den Bericht 2007 stützt sich die Annahme einer weltweiten Erwärmung der Erdatmosphäre in erster Linie. "Die neue Studie Latifs korrigiert alle spekulativen Voraussagen der Vergangenheit, indem sie die Realität der letzten zehn Jahre seit 1998 als Voraussage nachmodelliert", heißt es im Kommentar des Europäischen Instituts für Klima & Energie.

Dass es die Sonne ist, die die Meere - 71 Prozent der Erdoberfläche! - erwärmt, stehe fest. Aber bisher sei die Temperatur der Meeresoberflächen nicht berücksichtigt worden. Heftig bestritten worden sei sogar jede Mitwirkung der Sonne. Die jetzt publizierte Studie sei "der Offenbarungseid der gesamten deutschen Klimatologie", urteilt das Jenaer Institut.

Seit zehn Jahren steige die globale Temperatur nicht mehr, sondern es gebe einen insgesamt abnehmenden Trend, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Jenaer Meteorologen. Überschrift: "Klima-Institute rudern zurück - platzt der Klima-Schwindel?" (ar/PS/Wolfram Riedel)

(Entnommen aus der aktuellen Ausgabe des Branchen-Informationsdienstes PS-Automobilreport) Letzte Änderung: 11.05.2008









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