Hintergrund: Das war deutlich!

VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn ließ keinen Zweifel daran: Volkswagen sieht die Auto-Ausstellung in Detroit als die wichtigste Messe in den USA. Das Bekenntnis des Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG und der Chef der Marke Volkswagen stellte sehr klar fest, dass diese Entscheidung auch für die anderen Marken des Konzerns gilt.

Vor Jahresfrist klang das noch anders. Da überwogen noch die Gedanken, dass sich die Kunden der deutschen Hersteller nicht in Detroit wohnen, sondern an der Westküste in Kalifornien und in den Ostküstenstaaten. Deswegen orientierten sich gerade deutsche Unternehmen, gerade aus diesem Konzern in Richtung Los Angeles und New York sowie auch ein bisschen auf Chicago.

Porsche hatte dieses Orientieren am Käufer sogar umgesetzt. Der Sportwagenhersteller fehlt dieses Jahr in Detroit bei der North American International Auto-Show (NAIAS). Und die Marke Volkswagen, die ihre Überlegungen gegen Detroit im vergangenen Jahr schon mit verkleinertem Messeengagement dokumentierte, geht nun in Detroit angesichts der neuen Einschätzung des Messeplatzes auf einem bescheidenen Stand in den Kampf um mehr Glaubwürdigkeit.

Immerhin denkt das Unternehmen darüber nach, in den USA zu produzieren. Da wird man sich gern in die Reihe der sogenannten "New American Manufacturers" eingliedern und nicht durch Detroit-Verweigerung auffallen wollen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 13.01.2008









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