Honda: Ohne Euro-Einführung keine Investitionen in Großbritannien

Der japanische Autobauer Honda will so lange keine weiteren Investitionen in Großbritannien tätigen, bis das Land den Euro als Währung einführt. Honda-Präsident Takeo Fukui sagte der "Financial Times", es sei ein großes Problem, dass sich Großbritannien nicht der Euro-Zone anschließe. Deshalb werde das Unternehmen auch den Ausbau des Werkes in Swindon aussetzen.

Honda produziert in Swindon unter anderem das Volumenmodell Civic und ist verärgert, weil es in seinen Kalkulationen verschiedene europäische Währungen berücksichtigen muss. Die Briten wiederum fürchten durch eine Euro-Einführung Nachteile, weil sie die Entscheidungshoheit über die Währung verlören. Derzeit liegt diese noch bei der britischen Notenbank, im Fall einer Euro-Einführung würde diese Kompetenz an die Europäische Zentralbank fallen. Einen Abzug der Produktion aus Großbritannien schloss Honda jedoch aus. (ar/os) Letzte Änderung: 24.05.2007









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