HUK fordert Geld von Autoglaskartell zurück
"Die genaue Summe lässt sich noch nicht beziffern", ein HUK-Sprecher: Es gehe aber auf jeden Fall "um einen bedeutenden Millionenschaden". Der Versicherer prüft zudem eine Klage gegen die Hersteller, denen die EU vorgeworfen hat, durch Absprachen die Preise für Windschutzscheiben, Autofenster, Scheinwerfergläser und andere Fahrzeugteile künstlich hochgehalten zu haben. Dabei ging sowohl Ausstattung von Neufahrzeugen als auch um Ersatzteile. HUK-Coburg argumentiert, man habe wegen des Kartells zu viel für Unfallschäden zahlen müssen.
Die betroffenen Hersteller haben die von der EU verhängten Strafen bezahlt und den Großteil der in die Preisabsprache verwickelten Manager entlassen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 16.06.2010
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