Hymer AG nimmt wieder Fahrt auf

Engpässe bei der Beschaffung neuer Materialien haben den geschäftlichen Erfolg des Wohnwagen- und Reisemobilherstellers Hymer AG mit Sitz in Bad Waldsee beeinträchtigt. Die Absatzzahlen haben sich dadurch in dem Zeitraum von September 2006 bis Mai 2007 um rund 6,3 Prozent von 9626 auf 9019 Einheiten verringert. Der Umsatz wuchs in diesem Zeitraum dennoch um rund ein Prozent von 305,9 Mio Euro auf 308,9 Mio Euro.

Im Geschäftsjahr 2005/2006, das am 31. August 2006 endete, hatte die Hymer AG mit 11 586 Fahrzeugen knapp zehn Prozent mehr absetzen und einen Umsatz von 364,6 Mio Euro erzielen können, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent entsprochen hatte. Einer der Gründe für den Rückgang war der parallele Modellwechsel bei den Basisfahrzeugherstellern Fiat, Ford, Mercedes-Benz und Ford. Hymer war damit, wie alle anderen Hersteller auch, gezwungen, alle Reisemobile komplett neu zu entwickeln.

Das Unternehmen stellt zur Zeit eine neue Montagehalle fertig, so dass in Zukunft pro Jahr 15 000 Fahrzeuge produziert werden können. Aufgrund der aktuell guten Auftragslage im 50. Jahr der Unternehmensgeschichte konnte die Zahl der Mitarbeiter auf knapp 1300 erhöht werden.

Hymer gilt all Vollsortimenter, weil alle marktüblichen Modellbaureihen angeboten werden, Für die Generation 2008 werden acht Reisemobil-Baureihen und fünf Caravan-Baureihen mit insgesamt mehr al 130 Grundrissen angeboten. Das Unternehmen kündigte an, 2008 den Schwerpunkt auf den Ausbau des mittleren Preissegments zu legen, um dort seine führende Stellung auszubauen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 09.07.2007









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