Hyundai-Chef muss in Haft

Hyundai-Chef Chung Mong Koo ist wegen Untreue und Vertrauensbruch zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Manager soll Firmengelder in Höhe von 100 Millionen Won (82 Millionen Euro) veruntreut haben und sie zu privaten und geschäftlichen Zwecken verwendet haben. Das Unternehmen will in Berufung gehen und teilte mit, Chung werde auch weiter die Kontrolle bei Südkoreas größtem Autobauer behalten.

Das Gericht in Seoul sah es als erwiesen an, dass Chung bis zu 70 Millionen Won für private Zwecke oder zur Bestechung von Staatsbeamten und Politikern verwendet hat. Vorerst bleibt der Vorstand allerdings auf freiem Fuß. Er war Mitte 2006 gegen Zahlung einer Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. (ar/sb) Letzte Änderung: 05.02.2007









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