Hyundai setzt Ethikkomitee ein

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai will ein Ethikkomitee gründen, das Verhaltensichtlinien erarbeiten und anschließend deren Einhaltung gewährleisten soll. Die dort beschlossenen Regeln sollen für alle Mitarbeiter gelten und das zuletzt angeschlagene Image des Autobauers positiv beeinflussen. Insgesamt sieben Personen sollen dem Gremium angehören, von denen fünf nicht in Beziehung zum Unternehmen stehen.

Hintergrund: Konzernchef Chung Mong-koo war im Februar wegen Unterschlagung und Bestechung zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Manager soll Firmengelder in Höhe von 100 Millionen Won (82 Millionen Euro) veruntreut haben und sie zu privaten und geschäftlichen Zwecken verwendet haben. Chung hat allerdings auch weiter die Kontrolle bei Südkoreas größtem Autobauer behalten. Er war Mitte 2006 gegen Zahlung einer Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Strafe muss er wegen übergeordneter staatlicher Interessen nicht absitzen. (ar/os) Letzte Änderung: 14.03.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > März 2007 > Hyundai setzt Ethikkomitee ein