IAA 2009: Johnson Controls zeigt leichte und nachhaltige Sitzlösung
Als direkte Schnittstelle zwischen Fahrzeug, Fahrer und Passagieren tragen die Sitze maßgeblich zum Komfortempfinden bei. Die modulare Struktur erlaubt im Vergleich zu herkömmlichen Sitzen eine Gewichtseinsparung von bis zu 30 Prozent. Sie kann plattform- und herstellerübergreifend eingesetzt werden und erlaubt eine Anpassung an verschiedene Karosserietypen und Gewichtsziele mit geringerem Aufwand. Dabei verringert sie das Gewicht, minimiert technische Risiken und die Entwicklungszeit, während gleichzeitig die Qualität durch kontinuierliche Verbesserung bewährter modularer Komponenten erhöht wird.
Für den Sitzkomfort und um die Gefahr eines Schleudertraumas zu reduzieren, wird die Leichtbaustruktur des Synergie-Sitzes mit aktiven, schlanken "riACT"-Kopfstützen der neuesten Generation kombiniert. Ergänzt wird die modulare Struktur durch eine besonders platzsparende Komfortschalentechnologie. Deren schlankes Design ermöglicht eine verbesserte Raumnutzung, ohne Konzessionen an den Sitzkomfort zu machen. Die so gewonnenen Zentimeter können für mehr Beinfreiheit im Fond der zur Integration anderer Funktionen genutzt werden.
Für die Bepolsterung des Synergie-Sitzes kommen neuartige Schäume auf Basis von Bio-Polyolen zum Einsatz. Diese werden anstatt aus Erdöl aus nachwachsenden Rohstoffen wie Palm- und Sojaöl hergestellt. Die Kombination aus Komfortschalen und diesen Schaumwerkstoffen bietet ein hohes Maß an Komfort.
Darüber hinaus bestehen Seiten- und Lehnenabdeckungen des Synergie- Sitzes aus recyclingfähigem Polypropylen und auch für die Bezugsmaterialien werden neue Wege beschritten. Die Sitzbezüge basieren auf einer neuen Generation des Kunststoffs Polyurethan, sind einfach zu reinigen und um 68 Prozent leichter als Leder. Das neue Sitzkonzept ist ab Modelljahr 2012 verfügbar. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 17.09.2009
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