Immer noch keine einheitlichen Notrufnummern in Europa

In Europa gibt es keine einheitlichen Notrufnummern. Nach Angaben des ADAC hat sich zwar die Mehrheit der europäischen Länder auf die Festnetz-Notrufnummer 112 geeinigt, doch es gibt immer noch einige Ausnahmen.

Bulgarien, Mazedonien, Russland und Serbien haben nach wie vor eigene Notrufnummern, dort ist über die 112 überhaupt keine Hilfe zu erwarten. In Italien, Norwegen, Polen, der Schweiz und Spanien erreicht man über die 112 die Polizei. In Estland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Slowenien und der Türkei kommt bei der 112 der Notarzt.

Bereits seit Jahren funktioniert hingegen die Kurzwahl 112 per Handy mittlerweile in fast allen europäischen Ländern selbst ohne SIM-Karte und ohne Zugangs-Code. Vorausgesetzt, das Mobiltelefon ist betriebsbereit und ein GSM-Netz verfügbar.

Der ADAC verfügt über 16 Auslands-Notrufstationen in 15 Ländern, die ADAC-Mitgliedern rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Übersicht gibt außer der Nummer für den Rettungsdienst auch die Erreichbarkeit von Polizei und Pannenhilfe sowie die der deutschen Club-Auslandsvertretungen an. (ar/nic) Letzte Änderung: 31.07.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Juli 2007 > Immer noch keine einheitlichen Notrufnummern in...